
Wenn Kimanis Magen knurrt, müssen sich Farmer in Acht nehmen: Mit Vorliebe grast der Elefantenbulle die Ernte nahe seines Reservates ab. Wenn der große Hunger kommt, dann wird es für die kenianischen Landwirte teuer – Einkommensausfälle von bis zu einem halben Jahr sind möglich, wenn der Bulle sich an den Pflanzen zu schaffen macht. Doch dieses Mal schickte Kimani eine ungewollte Warnung – per SMS. Die Organisation “Save the Elephants” hatte dem Wiederholungstäter ein Halsband verpasst, dass automatisch eine Nachricht an die örtlichen Ranger schickt, sobald sich das Tier unerlaubtem Gebiet nähert. Ein GPS-System im Halsband überwacht Kimanis Wege – verlässt der Bulle sein Reservat, schickt die SIM-Karte eine Nachricht ab. Schon 15 Mal wurde Kimani mit diesem System erwischt. Doch der Dickhäuter lernt dazu: Fast täglich hatte er die Farmen heimgesucht, nun liegt die letzte Attacke fast vier Monate zurück. Doch nicht nur als Warnsystem setzt Save the Elephants die intelligenten Halsbänder ein:
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