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Digital Trends

QR-Codes für Transparenz im Supermarkt

Dass Handys dabei helfen können, für Transparenz beim Einkaufen zu sorgen, ist hier bereits am Beispiel von Barcodescannern aufgezeigt worden. Während bei diesen Anwendungen vor allem der Vergleich zwischen verschiedenen Produkten sowie der Preis im Vordergrund stehen, setzt der japanische Eierhändler Abukuma auf QR-Codes, um die Kunden von der Frische seiner Produkte zu überzeugen. Wird der Code auf den Eierpackungen nämlich eingescannt, können die Kunden im Supermarkt Bilder einer Webcam sehen, die das Unternehmen in einem seiner Hühnerställe aufgestellt hat. Die Kamera sendet dem englischen Blog 2d code zufolge zwischen 9 und 17 Uhr japanischer Zeit (also zwischen 1 Uhr nachts und 9 Uhr morgens deutscher Zeit). Gerade im sensiblen Lebensmittelmarkt, der in regelmäßigen Abständen von Skandalen um falsche Etikettierungen oder unhygienische Produktionsbedingungen erschüttert wird, kann ein Produzent so ein Zeichen setzen und sich von seinen Wettbewerbern differenzieren.

 

Auch für andere Branchen wäre die Idee, QR-Codes auf ihren Produkten für mehr Transparenz einzusetzen, adaptierbar. So könnten auf Etiketten von Kleidungsstücken unabhängige Berichte verlinkt werden, die über die Fabriken berichten, in denen das Unternehmen produzieren lässt. Ein anderes Beispiel wären detaillierte Auflistungen über Zutaten, Zusammensetzung und Herkunft von Produkten, die über das Maß hinausgehen, das der Gesetzgeber vorschreibt. Bewusste Konsumenten werden das Angebot solcher Informationen sicher registrieren und honorieren. Das mobile Web kann am PoS also mehr als nur den billigsten Preis heraussuchen – es bietet auch den Herstellern selbst neue Möglichkeiten, um für Vertrauen auf der Konsumentenseite zu sorgen.

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