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Digital Trends

Zweimal Sonne tanken: Das Solarfon aus Japan – oder doch lieber den Solio Solar Charger?

Das neue Solarfon Sh002 von Sharp besticht durch Solarzellen auf der Oberfläche. Jetzt muss man es nur noch in die Sonne legen/halten. 

Die japanische Digitalarmbanduhr mit Solarzellen sah bereits ganz schick aus, aber auch das neue Solarmobiltelefon SH002 von Sharp ist vielversprechend für Modebewusste. Sogar wasserfest soll das Handy mit den Solarzellen auf der Oberfläche sein. Eine halbe Stunde aufladen bringt zwei Minuten Gesprächszeit oder ganze 140 Minuten Stand-by-Volumen; 60 Minuten Sonne tanken sollen für sechs Minuten ausreichen. Konzipiert ist das Handy für den Outdoor-Gebrauch – aber haben sich die Hersteller allen Ernstes vorgestellt, dass der Nutzer das Fon beim Wandern die ganze Zeit vor sich herträgt, damit Sonnenstrahlen auf das Handy fallen können? Denn bei Schneetemperaturen oder in den Bergen ist es dem Solarpanel viel zu kalt und aufladen ist nicht drin. Aber wenn es nur das ist!

Ebenfalls  hübsch anzusehen ist der animierte Bildschirmhintergrund mit Flash. Er stellt sich je nach Sonneneinstrahlung ein und zeigt entweder eine kleine Sonne oder einen blutroten Kreis. Darüber hinaus zeichnet sich das SH002 durch etwas aus, bei dem mal wieder der japanische Pragmatismus zur Geltung kommt: Im so genannten “Golf Modus” können die Daten von 2.300 Golfplätzen in ganz Japan abgerufen werden. So weiß man dank GPS immer genau, wie weit es bis zum nächsten Loch ist.



Die Produktbeschreibung gibt noch mehr Aufschluss:

 

In Europa kann man zumindest mit einem Solarzellen-Aufladegerät für unterwegs schon mal für Energieeffizienz sorgen: Der Solio Solar Charger vom amerikanischen Solio ist ganz apart: Im Selbstversuch hat sich der Solarzellen-Propeller ganz wacker geschlagen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten bei der Übertragung durch den Mini-USB-Anschluss zum BlackBerry scheint er inzwischen reibungslos zu funktionieren: Für 60 Minuten in der Sonne bekommt der Nutzer immerhin 25 Minuten Gesprächszeit mit seinem Handy. 

 

 

Einfach in die pralle Sonne legen: Der Propeller als Akkuaufladegerät von Solio

 

Beide Panels haben etwas gemeinsam: Sowohl beim SH002 als auch beim Solio Charger benötigen Handybesitzer pralles Sonnenlicht, in das das Fon direkt gehalten oder gelegt werden muss. Ein leicht bewölkter Himmel bewirkt leider gar nichts. 

Diskussion

1 Kommentar für “Zweimal Sonne tanken: Das Solarfon aus Japan – oder doch lieber den Solio Solar Charger?”

  1. dieses Handy würde ich sehr gerne testen, wenn ihr also einen tester sucht, der darüber dann berichtet, meldet euch bei mir.
    lg
    wolfgang

    Geschrieben von Wolfgang Gerum | 27. August 2009, 10:58

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