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Digital Trends

Die „Augmented ID“ sorgt für Wirbel

Was kommt dabei heraus, wenn man Augmented Reality, Gesichtserkennung und Social Networks miteinander multipliziert? Eine „Augmented ID“ – so jedenfalls lautet die Antwort der schwedischen Ideenschmiede TAT. Das Unternehmen hat ein Konzept unter diesem Namen entwickelt und mit dem dazugehörigen Video für Diskussionen gesorgt:

In den Reaktionen mischt sich das Erstaunen über die Möglichkeiten der Applikation mit einem Grauen davor, auf der Straße mit Daten aus seinem Web-2.0-Leben in Verbindung gebracht zu werden. Selbst die begeisterungsfähige Webseite Gizmodo nennt „Augmented ID“ “half-amazing, half-terrifying“. Nicht einmal Autor Adam Frucci kann sich zu einer richtigen Bewertung durchringen: „Good? Bad? Probably somewhere in between. But it’s definitely interesting.“

Eigentlich macht „Augmented ID“ doch nur das, was im Moment so viele wollen – das Web auf die Straße bringen und Virtualität und Realität miteinander verschmelzen. Während Tools wie Wikitude für Begeisterung sorgen, wird das Konzept von TAT kritisch betrachtet. Offenbar möchten viele es doch nicht ganz so weit treiben und nicht als wandelndes Facebook-Profil durch die Gegend laufen.
Große Sorgen müssen sich die Skeptiker im Moment noch nicht machen. Es wird noch etwas Zeit vergehen, bis eine Applikation der im Video demonstrierten Leistungsstärke auf den Markt kommt. Dass sie kommen wird, ist aber sicher. Denn wenn das Web auf die Straße kommt, wird das Web 2.0 nicht im Computer bleiben.

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