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Mobile Applikationen

Interview mit Roman Hänsler von aka-aki

Unter den mobilen Social Networks ist aka-aki eine der beliebtesten Plattformen. Dieses Jahr konnte sie den WebbyAward in der Kategorie Social Networks feiern. Wir haben mit Roman Hänsler, Head of Public Relations & Founder, über die Technik hinter aka-aki und einige Zukunftspläne gesprochen.

RomanHaensler aka aki

Vorab: Was ist aka-aki?

aka-aki ist social networking in der Wirklichkeit und nutzt dazu das Mobiltelefon. Man kann sich die kostenlose aka-aki-Software auf fast alle Telefone laden und sich ein Profil anlegen. Dann zeigt das Handy die Profile der Leute in der Nähe an, gemeinsame Interessen und Freunde, Fotos usw. aka-aki merkt sich auch, wen man unterwegs getroffen hat – auch unbewusst. Auf der aka-aki-Internetseite kann man dann durch die Profile der Leute surfen, denen man kürzlich begegnet ist, und auch im Nachhinein noch Kontakt aufnehmen. Selbstverständlich gibt es auch die üblichen Community Features, dank derer man mit seinen Freunden zu jeder Zeit in Kontakt bleiben kann: Freundeslisten, Nachrichten, Microblogging und Statusupdates.

Warum nutzt Ihr eine Software und keine spezielle mobile Website?

Leider sind die mobilen Browser noch nicht soweit, dass wir unsere Features auch webseitenbasiert anbieten könnten. aka-aki verarbeitet Informationen von Bluetooth, WLAN-Lokalisation, GPS und Cell-ID, um den Usern anzuzeigen, welche Mitglieder sich in der Nähe, in Laufweite, in der Stadt und in der Region befinden. Aus einem Browser auf dem Handy heraus ist das technisch noch nicht zu machen.

Bietet Ihr APIs an?

RH: Wir arbeiten an APIs, haben aber noch keine implementiert.
Andersherum haben wir uns aber an Twitter angedockt. Schon heute können unsere Mitglieder automatisch ihre aka-aki-Statusupdates twittern lassen.

Es gibt aber auch Konzepte für Location-APIs, an denen wir zusammen mit vielen in der OSLO-Allianz (Open Sharing of Location-based Objects) zusammengeschlossenen
Location-Based social media startups zusammen arbeiten. Unser Ziel ist es, die verschiedenen Communities der Allianz mit zur Zeit über 30 Millionen Nutzern füreinander zu öffnen. Konkrete Ergebnisse gibt es aber leider noch nicht.

Wie ortet aka-aki die Geräte?

Wie oben schon angedeutet: Wir nutzen verschiedene Technologien parallel – je nachdem, was das jeweilige Handy kann. aka-aki nutzt zur Lokalisierung Bluetooth, WLAN, Cell-ID oder GPS: Über Bluetooth werden Geräte in direkter Nähe gefunden. Für WLAN-Netzwerke greifen wir auf Datenbanken zurück, in denen die Netze von Usern verortet werden. Cell-ID sind Daten vom Mobilfunknetz, die man auch mit Hilfe von Datenbanken in ungefähre Ortsangaben umrechnen kann. Allerdings nur bis auf Funkzellen-Genauigkeit. Und GPS braucht man ja nicht zu erklären.

Was steht aktuell auf Eurer Agenda?

Im Moment entwickeln wir ein Spiel, das man mit Menschen, die man unterwegs in realer Umgebung trifft, spielen kann. Es wird auf unserer Community und ihrer ortsbasierten Technologie aufbauen. Die Veröffentlichung ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Wir sind selbst schon gespannt darauf, immerhin hat es so etwas bisher noch nicht gegeben. Eine Preview gibt es am 17. Dezember im 4010 Telekom-Shop in Berlin Mitte.

Vielen Dank für das Gespräch!

Diskussion

2 Kommentare für “Interview mit Roman Hänsler von aka-aki”

  1. yay, mehr publicity für aka-aki :)
    Aber warum kommt das Interview erst jetzt, die Gamespreview war doch schon vor anderthalb Monaten?

    Geschrieben von fihu | 29. Januar 2010, 09:43
  2. Wir haben das Interview unabhängig vom Preview geführt, daher die Verspätung.

    Geschrieben von Joerg.Leupold | 16. Februar 2010, 10:07

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