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	<title>Trendmobi &#187; Afrika</title>
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		<title>Bewegung auf dem afrikanischen Markt</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 11:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Buchmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunkmarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[In Afrika ist der Mobilfunkmarkt nach wie vor in Bewegung. Und er ist einer derjenigen, der noch kräftig wächst. Nun stehen zwei große Deals bevor – hier ein kleiner Überblick über die Situation:
Der Marktführer in Afrika, MTN (Mobile Technology Networks, Hauptsitz Südafrika), ist auf dem Weg, der drittgrößte Mobilfunkanbieter der Welt zu werden. Seit einiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Afrika ist der Mobilfunkmarkt nach wie vor in Bewegung. Und er ist einer derjenigen, der noch kräftig wächst. Nun stehen zwei große Deals bevor – hier ein kleiner Überblick über die Situation:</p>
<p>Der Marktführer in Afrika, MTN (Mobile Technology Networks, Hauptsitz Südafrika), ist auf dem Weg, der drittgrößte Mobilfunkanbieter der Welt zu werden. Seit einiger Zeit führt MTN exklusive Fusionsverhandlungen mit Bharti Airtel (mit über 85 Millionen Kunden die Nummer eins auf dem indischen Markt). Doch die Verhandlungen ziehen sich hin: Die beiden Firmen hatten schon letztes Jahr versucht, zusammenzufinden, aber auch die diesjährigen Gespräche wurden schon mehrmals verlängert. Ein Grund dafür könnte sein, dass die MTN und Bharti relativ gleich stark sind, mit ähnlicher Kundenzahl und Finanzkraft. Zunächst sollte Bharti MTN übernehmen, dann versuchte MTN den Spieß umzudrehen, schrieb die <a href="http://dealbook.blogs.nytimes.com/2008/05/24/50-billion-bharti-mtn-deal-falls-apart/">NY Times</a> noch im Mai.</p>
<p>Käme die Fusion aber schließlich zustande, würde der neue Mobilfunkriese der drittgrößte Anbieter der Welt mit mehr als 200 Millionen Kunden sein.</p>
<p>Dass Afrika nach wie vor ein sehr dynamischer Markt ist, liegt an seinem ungebremsten Wachstum. Laut Branchenverband <a href="http://www.bitkom.org/Default.aspx">Bitkom</a> gab es 2008 weltweit 3,9 Milliarden Handy-Verträge, dieses Jahr sollen es 4,4 Milliarden sein. Ein wesentlicher Teil dieses Wachstums ist auf Afrika zurückzuführen. In einem <a href="http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Kampf-um-Wachstumsmarkt-Mobilfunker-zieht-es-nach-Afrika/540671.html">Dossier</a> der Financial Times Deutschland heißt es, dass Afrika die größte Region sei, in der Menschen noch kein Handy besitzen. Und weiter: Die Marktdurchdringung liegt zwischen 28 und 40 Prozent. In Deutschland und anderen Industrieländern ist der Markt mit mehr als einem Handy pro Person weitgehend gesättigt – hier herrscht vor allem ein zermürbender Preiskampf.</p>
<p>Doch der Markt in Afrika birgt auch Risiken. Da die Einkommen extrem niedrig sind, muss ein Mobilfunknetz äußerst kosteneffizient betrieben werden, um noch Gewinnmargen erzielen zu können. Außerdem muss weiterhin in die Infrastruktur investiert werden und auch die klimatischen Bedingungen sind nicht zu unterschätzen.</p>
<p>In so einem Umfeld kennt sich der indische Mobilfunkanbieter Reliance aus. Momentan noch die Nummer zwei, aber mit dem Ziel vor Augen, bis Ende des Jahres die <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/1b985b02-32af-11de-8116-00144feabdc0.html?nclick_check=1">100-Millionen-Kunden-Marke</a> zu knacken, ist der kleine Riese am Afrika-Geschäft von Zain interessiert. Die Firma aus Kuwait betreut heute noch 70 Millionen Kunden in 24 Ländern. Dass sich Zain aus dem Afrika-Geschäft zurückziehen möchte, liegt wohl auch daran, dass das Kundenwachstum auf dem heimischen Markt größer ist: „In den zwölf Monaten bis zum Ende des ersten Quartals 2009 betrug das Kundenwachstum in Afrika (ohne den zur Nahost-Division gezählten Sudan) 36 Prozent, während es im Nahen Osten (inklusive Sudan) 50 Prozent waren“, schreibt <a href="http://www.heise.de/newsticker/Heisses-Pflaster-Afrika-Mobilfunkriese-Zain-will-sich-zurueckziehen--/meldung/142562">Heise online</a>. Auch sei 2008 nur ein Zehntel des Profits bei Zain aus Afrika gekommen.</p>
<p>Die indische Reliance dagegen will genau dort hin und ist schon seit längerem am afrikanischen Markt interessiert: Schon vor Bharti verhandelte das Unternehmen des indischen Multimilliardärs Anil Ambani mit MTN. Doch nun will Reliance für gut sieben Milliarden bei der Zain einsteigen. Die Verhandlungen laufen…</p>
<p>PS: Neben MTN und Zain zählen noch Vodafone, Orascom sowie France Telecom zu den größeren Mobilfunkanbietern in Afrika.</p>
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		<title>Die Menschen und das Kabel – Reaktionen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 13:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Buchmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Seacom]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Ende Juli rauschen nun schon jede Sekunde 1,28 Terabit durch das neue Seacom-Kabel, das Ostafrika mit Indien und Europa verbindet. Das Kabel ersetzt das teure und langsame Satelliteninternet, sodass die Menschen endlich das Potenzial des Internets voll ausschöpfen können. Zudem sollen mit Seacom die Verbindungspreise sinken. Auch für die Wirtschaft soll das Kabel einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende Juli rauschen nun schon jede Sekunde 1,28 Terabit durch das neue <a href="http://trendmobi.de/index.php/2009/08/jetzt-kommt%c2%b4s-armdick-das-neue-kabel-fur-afrika/">Seacom-Kabel</a>, das Ostafrika mit Indien und Europa verbindet. Das Kabel ersetzt das teure und langsame Satelliteninternet, sodass die Menschen endlich das Potenzial des Internets voll ausschöpfen können. Zudem sollen mit Seacom die Verbindungspreise sinken. Auch für die Wirtschaft soll das Kabel einen wichtigen Wachstumsimpuls darstellen. So heißt es in einem <a href="http://www.nytimes.com/2009/08/10/business/global/10cable.html">Artikel</a> der New York Times: Eine Studie der Weltbank besagt, dass der Zugang zu Informationen und Kommunikation mit dem Wirtschaftswachstum korreliert. Zehn Prozent Wachstum im Zugang zu High-Speed-Internet entsprächen demnach 1,3 Prozent Wachstum der Wirtschaft.</p>
<p>Doch was sagen nun die Menschen in Ostafrika, die so sehnsüchtig auf die schnelle Internetverbindung gewartet haben? Hier ein paar Reaktionen:</p>
<p>Joshua Goldstein aus Uganda schreibt in seinem <a href="http://inanafricanminute.blogspot.com/2009/07/kung-fu-baby-and-seacom-cable-launch.html">Blog</a>: „In Africa weiß jeder, wie man am besten ein YouTube-Video anguckt: Unmittelbar nach dem Start des Videos klickt man auf Pause, wartet dann 20 Minuten oder länger bis das Video komplett geladen ist und guckt es dann an. Doch heute habe ich das erste Mal in Afrika ein YouTube-Video gesehen, das in sechs Sekunden komplett geladen war.“</p>
<p><a href="http://twitter.com/zanibotes/statuses/2798723252">Zani Botes</a> schreibt auf Twitter: „1,28 Terabits pro Sekunde, das ist ja wie im digitalen Himmel! Seacom, darf ich Dir sagen, dass ich Dich liebe? Aber lasst die Afrikaner jetzt nicht zu viel dafür bezahlen!“</p>
<p>Ebenfalls auf Twitter spielt <a href="http://twitter.com/akianastasiou/status/2797795511">Aki Anastasiou</a> den digitalen Neil Armstrong: <a href="http://twitpic.com/bbm7s ">Seacom</a>, das ist ein kleines Megabyte für meinen Laptop, aber ein gigantisches Terabyte für Africa!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-346" title="Seacom" src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/09/Seacom.jpg" alt="Seacom" width="292" height="389" /></p>
<p><em>Cyril Ramaphosa beim SEACOM launch &#8220;a historical day from Africa&#8221;</em></p>
<p><a href="http://twitter.com/kenyafocus/statuses/2798581868">Kenyafocus</a> beschwert sich hingegen darüber, dass das Internet auf seinem Rechner noch so langsam sei wie eh und je. Verständlich, denn nachdem die Autobahn nun eröffnet wurde, müssen noch viele Landstraßen und andere kleinere Wege gebaut werden, damit die Daten zügig und ohne Umwege oder Schlaglöcher auch in dünner besiedelten Gebieten ankommen</p>
<p>P.S. Hier auch ein <a href="http://edition.cnn.com/video/#/video/business/2009/07/29/mabuse.africa.broadband.revolu.cnn ">Beitrag</a> von CNN über die Menschen und das Internet in Südafrika.</p>
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		<title>Google Maps und The Grid: Updates für die Orientierung</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 17:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel.Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[google maps]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[The Grid]]></category>

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		<description><![CDATA[Bislang war auf Google Maps Afrika wenig detailliert zu sehen. Ende Mai kam nun ein ordentlicher Datenschub hinzu. Denn seit schon fast einem Jahr lädt der Riese aus dem Silicon Valley seine User dazu ein, per Google Map Maker Straßen, Flüsse und Orte selbst zu kartografieren. Ein Erfolgsmodell insbesondere für Afrika – und so zollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Bislang war auf Google Maps Afrika wenig detailliert zu sehen. Ende Mai kam nun ein ordentlicher Datenschub <a href="http://whiteafrican.com/2009/05/21/massive-africa-update-on-google-maps/"><span style="color: #000080;">hinzu</span></a>. Denn seit schon fast einem Jahr lädt der Riese aus dem Silicon Valley seine User dazu ein, per <a href="http://whiteafrican.com/2009/05/21/massive-africa-update-on-google-maps/"><span style="color: #000080;">Google Map Maker</span></a> Straßen, Flüsse und Orte selbst zu kartografieren. Ein Erfolgsmodell insbesondere für Afrika – und so zollte Google den Expediteuren per <a href="http://google-latlong.blogspot.com/2009/05/map-maker-graduation-part-ii.html"><span style="color: #000080;">Blog</span></a> Respekt:</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-US;">On behalf of the millions of people who can now use these maps, we extend our thanks to those exceptional people who selflessly and tirelessly continue to build these maps. And if you are from one of these places, do edit the map and make it a little better for you and your neighbors. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 6pt; text-align: left;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">„Frag nicht, was Google für dich tun kann, sondern was du für Google tun kannst“, lautet also das Motto. Ein Blick auf Westafrika vor und nach dem Update zeigt jedenfalls, wie fleißig die Nachbarn waren:</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 6pt;"> </p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 6pt;"><span style="font-family: Arial;"><a href="http://4.bp.blogspot.com/_zJrVQFqitUA/Shw_c8naEYI/AAAAAAAAH_c/6VY8gNkwUQw/s1600-h/cdjtmf22_37hdbhm7cb_b.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-254" title="Google-Afrika" src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/06/google-afrika-400x152.jpg" alt="Westafrika" width="400" height="152" /></a></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Auch das Mobile Social Network <a href="http://www.thegrid.co.za/"><span style="color: #000080;">The Grid</span></a> aus Südafrika rüstete jüngst auf. Hier können Nutzer ihre Notizen, Videos und Fotos zum aktuellen Aufenthaltsort vom Handy an die Community senden. Als neue Features wurden nun schnellere Karten, Instant Messaging und eine <a href="http://twitter.com/Gridster"><span style="color: #000080;">Twitter</span></a>-Synchronisation hinzugefügt. Gut für die Start-up-Kasse: Werbepartner können ihre Anzeigen jetzt je nach Standort des Users schalten. Auf dem Handy erscheint so das nächstgelegene Sportgeschäft oder die Apotheke um die Ecke. Ob man will oder nicht&#8230;</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Doku zeigt Afrika von seiner mobilen Seite</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Buchmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Hello-Afrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Nirgendwo auf der Welt ist die Zahl der Mobilfunkverträge in den letzten Jahren so rasant in die Höhe geschnellt wie in Afrika. Kostenintensive Entwicklungen wie Festnetztelefonie, Faxgeräte oder Heimcomputer konnten sich nur marginal durchsetzen, doch der Siegeszug des Handys geht weiter und weiter. Ob als Alarmanlage in Krisenzeiten, Datensammelmaschine oder Unicef-Helfer – das Mobiltelefon ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Nirgendwo auf der Welt ist die Zahl der Mobilfunkverträge in den letzten Jahren so rasant in die Höhe geschnellt wie in Afrika. Kostenintensive Entwicklungen wie Festnetztelefonie, Faxgeräte oder Heimcomputer konnten sich nur marginal durchsetzen, doch der Siegeszug des Handys geht weiter und weiter. Ob als <a href="http://www.ushahidi.com/">Alarmanlage in Krisenzeiten</a>, <a href="http://trendmobi.de/index.php/2009/04/mobile-anwendungen-daten-fast-so-leicht-wie-kastanien-sammeln/">Datensammelmaschine</a> oder <a href="http://unicefinnovation.org/mobile-and-sms.php">Unicef-Helfer</a> – das Mobiltelefon ist ein echter Alleskönner. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Zeit, sich auf die ursprüngliche Aufgabe des Handys zu besinnen: die einfache und ortsunabhängige Kommunikation zwischen den Menschen. Darauf konzentriert sich nun auch ein neuer Dokumentarfilm. „<a href="http://wiki.ict4d.at/Hello_Africa">Hello Africa</a>“ bricht das abstrakte Gerede über kulturelle, entwicklungspolitische und soziökonomische Auswirkungen des Handy-Booms herunter auf das, was wirklich zählt: die Menschen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Überall in Afrika sieht man Menschen mit Handys. 2010 wird voraussichtlich jeder dritte Afrikaner eines besitzen. Und so portraitiert der Film unterschiedlichste Menschen mit der einen großen Gemeinsamkeit. Ob Rapper, Fischer, Lehrer oder Grundschüler – alle erzählen von der Selbstverständlichkeit und den Vorzügen des Handys: Da sitzt der junge Mann entspannt auf der Mauer, wedelt mit seinem Handy und sagt, dass er nun einfach in der Stadt anruft und nach Arbeit fragt, anstatt auf gut Glück fünf Tage dorthin zu marschieren. Und man könne damit anderen einfacher helfen. Und dann sagt er einfach nur: „Everything!“.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Der Film spielt auf <a href="http://maps.google.de/maps?q=sansibar&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;hl=de&amp;tab=wl">Sansibar</a>, einer Insel im Indischen Ozean vor der Küste Tansanias. Das ist ein Manko des Filmes, denn eine Dokumentation quer durch den Kontinent wäre repräsentativer für Afrika gewesen. Der Grund für die geografische Begrenzung wird finanzieller Natur sein, denn der Film ist nicht kommerziell und von dem schwedischen Independent Magazin <a href="http://www.uzi.se/">UZI</a> in Kooperation mit der österreichischen NGO <a href="http://ict4d.at/">ICT4D</a>, die sich für „Information and Communication Technologies for Development“ einsetzt, produziert worden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Doch obwohl geografisch begrenzt, ist der Film thematisch angenehm weitläufig. Immer am Beispiel der Menschen vor Ort zeigt er verschiedene Facetten des mobilen Lebens: Wie in Hinterstübchen Handys „unlocked“ werden, wie der Rapper seine Songs per Bluetooth seinen Kumpels rüberschiebt oder wie jemand am Straßenrand über die „Kraft“ doziert, die vom Handy ausgeht und das Gehirn verändert. Und auch die Identifizierung über Marken macht vor Afrika keinen Halt. Für einen jungen Studenten ist klar: „I am Nokia, Nokia, Nokia, Nokia for me. No Problem!“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Und schließlich ist der Film nicht nur sehens-, sondern auch hörenswert: Der Soundtrack klingt nach experimentellem Reggae und passt wunderbar zur entspannten Atmosphäre auf Sansibar.<br />
</span></p>
<p></br><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/g5QJhorHsuA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/g5QJhorHsuA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></br></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KAqsFqY-kGQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/KAqsFqY-kGQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>Mobile Anwendungen: Daten fast so leicht wie Kastanien sammeln</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 07:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Buchmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Applikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammeln]]></category>
		<category><![CDATA[RapidSMS]]></category>
		<category><![CDATA[sms]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Kind verdiente ich mir etwas dazu, indem ich Kastanien sammelte. Das war gar nicht schwer, denn Kastanien sind recht groß und leicht zu finden. Ich verkaufte sie eimerweise zu Dumpingpreisen an meinen Vater, den Jäger, der die Kastanien im Wald verstreute, um das Wild anzulocken. Später sammelte ich auch Bucheckern, was schon deutlich mühseliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kind verdiente ich mir etwas dazu, indem ich Kastanien sammelte. Das war gar nicht schwer, denn Kastanien sind recht groß und leicht zu finden. Ich verkaufte sie eimerweise zu Dumpingpreisen an meinen Vater, den Jäger, der die Kastanien im Wald verstreute, um das Wild anzulocken. Später sammelte ich auch Bucheckern, was schon deutlich mühseliger war. Am aufwendigsten war es jedoch, die Daten für meine Diplomarbeit zu sammeln – die schwammen nämlich in Form verschiedener Fischarten zehn Meter unter dem Meeresspiegel. Immerhin unter dem Karibischen Meeresspiegel. Trotzdem musste ich die Daten erst unter Wasser mit Bleistift auf eine Plastiktafel kritzeln, bevor ich sie abends auf dem Computer in eine Tabelle eintragen konnte: Fischart, -größe und -farbe, Position des Fisches, Anzahl der Individuen und Wassertemperatur. Hätte ich doch damals bloß ein wasserdichtes Handy gehabt! Und eine von diesen vielen Anwendungen, die das Datensammeln unter schwierigen Umständen erleichtern!</p>
<p>Diese Daten-Sammel-Anwendungen erleben gerade einen Boom und erleichtern besonders in den dünn besiedelten Gegenden Afrikas die Arbeit mit Daten, die mehr Parameter als „braun, rund, gleich Kastanie“ enthalten. Es gibt bereits zahlreiche Anwendungen, etwa <a href="http://mobileactive.org/rapidsms-review">RapidSMS</a> von <a href="http://unicefinnovation.org/mobile-and-sms.php">Unicef</a>, <a href="http://code.javarosa.org/">JavaRosa</a> oder <a href="http://www.nokia.com/A41267033">Nokia Data Gathering</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/V3rrbhf87yI&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/V3rrbhf87yI&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Beispiel RapidSMS: Man kann individuelle Eingabetabellen gestalten und dann etwa bei Gesundheitschecks in der ländlichen Bevölkerung Parameter wie Name, Alter, Impfungen und ähnliches direkt ins Handy tippen. Per SMS landen die Daten schnell im Büro, wo ein Kollege sie aufbereitet und auswertet – so muss er nicht erst wochenlang warten, bis die Datensammler mit Stapeln von Papier zurückkommen. Auch ein vergleichsweise teurer Laptop ist nicht nötig. Der Service von Nokia bietet auch die Möglichkeit, die Daten per GPRS zu übertragen. Die Anwendungen variieren von einfachen SMS-Eingabeformularen über Java-Programme bis hin zu Internet-Formularen. Eine gute Übersicht bietet <a href="http://mobileactive.org/wiki/Mobile_Applications_for_Data_Collection#RapidSMS">MobileActive.org</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RoiGzgnMUAo&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/RoiGzgnMUAo&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Ob es darum geht, <a href="http://mobileactive.org/mobiles-fair-trade-yael-schwartzmann-and-digitalics-mobileactive08-interview">Öko-Kaffeebauern</a> zu managen, die Verteilung von <a href="http://mobileactive.org/preventing-famine-mobile">Hilfsgütern in Äthiopien</a> zu überwachen oder dem <a href="http://mobileactive.org/berhane-gebru-disease-surveillance-mobile-phones-uganda">Gesundheitsministerium von Uganda</a> direktes Feedback über die Situation auf dem Land zu geben – Anwendungsmöglichkeiten gibt es viele und die NGOs freuen sich. Schließlich ist Entwicklungszusammenarbeit um einiges komplizierter als Kastaniensammeln.</p>
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		<title>Jeffrey Sachs: Mit Mobiltelefonen gegen die Armut</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 08:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Buchmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Earth Institute]]></category>
		<category><![CDATA[Millennium Dörfer]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefone]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeffrey Sachs ist ein weltweit hoch geschätzter Arzt – obwohl er keine medizinische Ausbildung hat. Wann immer einem Land der wirtschaftliche Herzstillstand drohte, wurde Notarzt Sachs eingeflogen. Er erstellte schnell eine Diagnose und begann sogleich mit der Notoperation. Als einen „klinischen Ökonomen“ sieht er sich selbst. Seine Methode, die so genannte Schocktherapie, ist nicht unumstritten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeffrey Sachs ist ein weltweit hoch geschätzter Arzt – obwohl er keine medizinische Ausbildung hat. Wann immer einem Land der wirtschaftliche Herzstillstand drohte, wurde Notarzt Sachs eingeflogen. Er erstellte schnell eine Diagnose und begann sogleich mit der Notoperation. Als einen „klinischen Ökonomen“ sieht er sich selbst. Seine Methode, die so genannte Schocktherapie, ist nicht unumstritten, da sie drastische Einschnitte forderte. Doch in vielen Ländern konnte Doktor Sachs aus Harvard Erfolge verzeichnen. Nach Beratungen für Regierungen aus Südamerika und Asien entdeckte Sachs 1995 sein Interesse für Afrika und die dortige Armut. Es scheint nahe liegend, dass der 55-Jährige, der in 75 Ländern gearbeitet hat, Leiter des riesigen <a href="http://www.earth.columbia.edu/sections/view/9">Earth Institutes</a> der Columbia Universität ist und die UN bei der Verwirklichung ihrer <a href="http://www.unmillenniumproject.org/goals/index.htm">Millenniumsziele</a> berät.</p>
<div class="captionfull"><img src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/03/j_sachs.jpg" alt="" width="300" height="450" /></div>
<p>(<em>Jeffrey Sachs</em>)</p>
<p>In einem <a href="http://allafrica.com/stories/200902161504.html">Interview</a> mit der Redaktion von allAfrica hob Sachs nun das immense Potenzial von Mobiltelefonen als Fortschrittsmotor hervor. Ländliche Armut sei vor allem durch ökonomische Isolation verursacht. „Gemeinden, die keine motorisierten Transportmöglichkeiten, Straßen oder Stromanschluss haben, leben für sich selbst. Informationen über Preise auf dem nächstgelegenen Markt erhalten, Transaktionen oder einen Notruf machen oder einfach einen Laster mieten – das war unmöglich, bevor es Mobiltelefone gab.“</p>
<p>Sachs´ Earth Institute ist auch für die Betreuung der <a href="http://www.unmillenniumproject.org/mv/index.htm">Millennium Dörfer</a> zuständig. Hier versucht die UN beispielhaft zu zeigen, wie Gemeinden sich mit ausgewählten Technologien selbst helfen können und die für 2015 anvisierten Millenniumsziele erreichen. Viele dieser oft weit abgelegenen Dörfer wurden mittlerweile mit dem Mobilfunknetz oder sogar WLAN-Internet verbunden. Sachs konnte beobachten, dass ein paar Mobiltelefone genügen und man schon „kleine Geschäfte machen, Kunden finden oder Ware ordern“ kann. Der Harvard-Professor sieht nun auch in Afrika die 3G-Zeit kommen: Mit diesem auch unter UMTS bekannten Mobilfunkstandard wird es möglich sein, mit dem Handy das Internet besser zu nutzen. Trotzdem fehle immer noch vor allem in Ostafrika die wichtige Breitbandkabelanbindung. Ein Unterseekabel solle aber noch in diesem Jahr verlegt werden und so die Verbindung zum Rückgrat des globalen Internets herstellen. Denn das Mobilfunknetz kann ein zukunftsfähiges Internet in Afrika allein nicht stemmen. „Ein dramatischer Anstieg bei der Verlegung von Kabeln wird nötig sein.“</p>
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		<title>Bei Anruf mobil</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 12:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel.Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Mitfahrgelegenheit]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles internet]]></category>

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Erst war der Computer, dann das Internet. Und die Menschen sahen, dass es aus dem Monitor kam. Diese Entstehungsgeschichte stammt aus den USA und gilt auch für uns Europäer. Nun wollen wir das „echte“ Internet in kleine Kästen namens Handys drücken. In Afrika erzählt sich die Geschichte jedoch anders: Weil Computer zu teuer und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="captionfull"><img src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/01/557785116_d6113e6d03.jpg" alt="" width="400" height="300" /></div>
<p>Erst war der Computer, dann das Internet. Und die Menschen sahen, dass es aus dem Monitor kam. Diese Entstehungsgeschichte stammt aus den USA und gilt auch für uns Europäer. Nun wollen wir das „echte“ Internet in kleine Kästen namens Handys drücken. In Afrika erzählt sich die Geschichte jedoch anders: Weil Computer zu teuer und die Leitungen zu schlecht sind, kommen viele Afrikaner überhaupt erst per Handy mit dem Internet in Kontakt. Und Anwendungen, die wir klassischerweise vom „Monitor-Internet“ kennen, werden in Afrika gleich für das Mobiltelefon umgedacht.</p>
<p>Beispiel Mitfahrgelegenheit: Wer hierzulande günstig von A nach B kommen will, kann sich online eine Fahrgemeinschaft aussuchen, den Treffpunkt vereinbaren und los geht’s.<br />
Das Kwa-Zulu Natal Department of Transport entwickelt nun eine Variante für Südafrika: Per Anruf oder SMS wenden sich Fahrtsuchende und Fahrer an eine zentrale Rufnummer. Die Daten gehen an einen Computer, der Anbieter und Suchende abgleicht und bei erfolgreichem Matching eine SMS mit den jeweiligen Kontaktdaten zurücksendet.<br />
Während der Vorteil von Mitfahrgelegenheiten hierzulande in ein paar gesparten Euros liegt, ist die soziale Dimension in Afrika weitaus größer: Familien ohne Auto könnten erstmals in die Stadt fahren. Behinderte, für die es keinen Krankentransport gibt, würden mobil. Und in den dicht besiedelten Städten würden die Straßen entlastet, wenn sich mehr Menschen gemeinsam ins Auto setzten.</p>
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