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	<title>Trendmobi &#187; Alexander Besher</title>
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		<title>Alexander Besher – The Manga Man. Die Rezension zum Handy-Roman</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 09:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc.Luettgemann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mobiles Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Besher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Reading]]></category>
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		<description><![CDATA[In meinem letzten Post über das Handy als Publishing-Kanal der Zukunft habe ich angekündigt, mich näher mit Alexander Beshers The Manga Man auseinanderzusetzen. Nun ist es an der Zeit, Worten Taten folgen zu lassen und in einer kurzen Rezension meine Eindrücke über den Science-Fiction-Roman zu schildern. Er ist bislang nur auf einer mobilen Webseite erschienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem letzten Post über <a href="http://trendmobi.de/index.php/2009/02/das-handy-als-publishing-kanal-der-zukunft/">das Handy als Publishing-Kanal der Zukunft</a> habe ich angekündigt, mich näher mit Alexander Beshers <a href="http://winksite.com/site/site_profile.cfm?susid=25133">The Manga Man</a><a></a> auseinanderzusetzen. Nun ist es an der Zeit, Worten Taten folgen zu lassen und in einer kurzen Rezension meine Eindrücke über den Science-Fiction-Roman zu schildern. Er ist bislang nur auf einer mobilen Webseite erschienen und geht damit neue Wege beim Publizieren literarischer Inhalte. Bei der Rezension wird es nur um inhaltliche Aspekte gehen – Fragen rund um die Lesbarkeit und die Erfahrung, einen Text in Romanlänge am kleinen Handyscreen zu lesen, gibt es in einem späteren Post. Dann werde ich die praktischen Aspekte des Mobile Reading in den Blick nehmen.</p>
<p><strong>Zum Autor<br />
</strong><a href="http://www.alexanderbesher.tv/">Alexander Besher</a><a></a> wurde 1951 in China geboren und wuchs in Japan auf. Bekannt wurde er als Autor der RIM-Trilogie Mitte der 90er Jahre, die ihm eine Nominierung für den renommierten Philip K. Dick Award einbrachte. Vor allem seine tiefe Kenntnis der japanischen Kultur ist ein wiederkehrendes Element seiner Bücher, das <a href="http://www.x-zine.de/xzine_rezi.id_1274.htm">Michael Matzer</a><a></a> schon bei der Rezension des ersten Buches von Besher bedeutend fand.</p>
<p><strong>Zum Buch<br />
</strong>„The Manga Man“ ist der erste Teil der Trilogie „Dance of Darkness“. Das Buch spielt im Jahr 2062 in einer Welt, in der rund um die Träume von Menschen eine Industrie entstanden ist. Dabei produzieren Entertainment-Anbieter Angebote wie „sleep soaps“. Einer der führenden Anbieter dieser Traum-Serien ist Amanda Jones mit ihrer Agentur „Amanda Jones Bio-Anime Literary Agency“. In eine Serie ihres Star-Autors Jack Hill ist nun der unheimliche Butoh assassin eingedrungen, der in Japans hohen Kreisen mit einer Reihe von Morden für Angst und Schrecken sorgt. Es beginnt eine verwirrende Geschichte rund um Träume, Fiktion, Realität und um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die den Leser in die bedrohliche Welt des Jahres 2062 hineinzieht.</p>
<p>Beshers Szenario der Traumindustrie fasziniert zunächst. Wie realistisch es ist, dass in fünfzig Jahren eine Entertainment-Industrie rund um Trauminhalte entsteht, vermag ich nicht abzuschätzen. Doch wo, wenn nicht in der Science-Fiction-Literatur, ist Platz für solche Utopien. Auch die Beschreibungen der japanischen Kultur und des dortigen Lebens sind Pluspunkte des Buches. Dass Besher als zentrales Motiv den modernen, unkonventionellen <a href="http://www.butoh.de/">Butoh-Tanz</a><a></a> wählt, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde, verdeutlicht, wie eng der Autor mit der japanischen Kultur verbunden ist. In Bezug auf die Trilogie wird es spannend sein, zu sehen, wie er das Motiv des Butoh abseits von seinem tanzenden Attentäter mit der Geschichte verwebt.<br />
Während diese inhaltlichen Klammern also überzeugen, wirken andere Zukunftsausblicke wie der, dass im Jahre 2062 Reisende standardmäßig auf verbotene Mikroorganismen gescannt werden, reichlich konstruiert. Solche kleinen Einschübe über das Leben in der Zukunft finden sich überall im Buch. Sie bringen die Geschichte nicht voran, sondern wirken immer wie Gedankenspiele, die Besher dem Leser unbedingt noch mitteilen möchte. Das geht auf Kosten des Leseflusses und macht den Roman etwas langatmig.<br />
Letztlich ist „The Manga Man“ dennoch eine faszinierende Geschichte, die zumindest ein Anlesen lohnt. Wer dann feststellt, dass die teils wilden Utopien doch nicht sein Geschmack sind, muss sich nicht ärgern – das Buch hat ja nichts gekostet. Also – <a href="http://winksite.com/site/site_profile.cfm?susid=25133">auf ins Jahr 2062!</a><a></a></p>
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		<title>Das Handy als Publishing-Kanal der Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 13:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc.Luettgemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Besher]]></category>
		<category><![CDATA[Handybücher]]></category>
		<category><![CDATA[japan]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterwegs zur Unterhaltung oder zu Hause zum Abschalten – vielen Menschen geht nichts über ein gutes Buch. Dieses Medium durchlebt die digitale Revolution in Deutschland dank Buchpreisbindung und treuer Anhängerschaft mit deutlich weniger Druck als einige Konkurrenten aus der Unterhaltungsindustrie. Dem Willen einiger Pioniere nach ist damit bald Schluss – denn sie schicken sich an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterwegs zur Unterhaltung oder zu Hause zum Abschalten – vielen Menschen geht nichts über ein gutes Buch. Dieses Medium durchlebt die digitale Revolution in Deutschland dank Buchpreisbindung und treuer Anhängerschaft mit deutlich weniger Druck als einige Konkurrenten aus der Unterhaltungsindustrie. Dem Willen einiger Pioniere nach ist damit bald Schluss – denn sie schicken sich an, das Handy als Kanal für den Vertrieb von Literatur zu nutzen. Dafür bereiten sie ihre Publikationen speziell für den mobilen Gebrauch auf einem kleinen Screen an.</p>
<p>In Japan sind „mobile novels“ bereits seit einigen Jahren Teil der Jugendkultur. Dabei handelt es sich um Bücher, die von den Autoren auf dem Handy geschrieben und von den Lesern auf dem Telefon gelesen werden. Diese Form der Literatur hat eine eigene Sprache gefunden, die sich von der gedruckter Bücher unterscheidet. Das <a href="http://online.wsj.com/article/SB119074882854738970.html?mod=telecommunications_primary_hs">Wall Street Journal</a> berichtete bereits über dieses Genre und seinen speziellen Stil:<br />
„That means lots of dialogue and really short paragraphs that fit nicely on a small screen. Huge empty spaces between sentences can convey that the characters are deep in thought.<br />
In &#8220;To Love You Again,&#8221; Shuhei, a high-school boy ushers his childhood sweetheart, Kaori, into an empty science room for a moment of privacy before class when someone locks the door. The following scene goes like this:</p>
<p>Kin Kon Kan Kon (sound of school bell ringing)<br />
(space)<br />
The school bell rang<br />
(space)<br />
&#8220;Sigh. We&#8217;re missing class&#8221;<br />
(space)<br />
She said with an annoyed expression.“</p>
<p>Auch das <a href="http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=63">Gutenberg-Projekt</a> hat einige Werke aus seinem umfangreichen Angebot als Handy-Anwendung veröffentlicht. Das Spektrum reicht dabei von Klassikern wie Arthur Schnitzlers „Die Traumnovelle“ über Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“ bis zu verschiedenen Werken von Guy de Maupassant. Zum Ausprobieren steht „Die Verwandlung“ von Franz Kafka kostenlos zum Download bereit. Produziert wurden die Handy-Bücher von der cosmoblonde GmbH. Das Unternehmen hat <a href="http://www.handybuecher.de/">Handybücher</a> als eigenständigen Geschäftszweig entwickelt und sieht die Anwendungsmöglichkeiten „vielfältig: von der kostenlosen Leseprobe als Marketing-Tool über eigenständige Publikationen und Fachveröffentlichungen“. Gedacht sei „das Handybuch […] für Verlage […], die dem klassischen Vertriebsweg im Print sowie der Sparte Electronic Publishing einen weiteren Vertriebskanal hinzufügen möchten“. cosmoblonde nutzt Java-Anwendungen für die Literatur auf dem Handy. Die Schriftgröße ist dabei individuell einstellbar, Bookmarks erleichtern die Navigation.</p>
<p>Seien es nun „mobile novels“ oder literarische Klassier wie Kafkas Verwandlung &#8211; letztlich entscheidet nur eine Frage darüber, ob sich solche Applikationen als Vertriebskanal für Literatur durchsetzen können. Es geht schlicht darum, wie komfortabel das Lesen von langen Texten auf dem Mobiltelefon ist.<br />
Dieser Problematik werde ich mich in dieser Woche nähern, indem ich das neue Buch von des amerikanischen Science-Fiction-Autors Alexander Besher mit dem Titel <a href="http://winksite.mobi/xhtml/ms_consent.cfm?susid=25133">„The Manga Man“ </a>über das Handy lesen werde. Dieses Werk ist bis dato nur auf einer mobilen Website veröffentlicht – Besher setzt also voll auf diesen neuen Distributionskanal. Anbei der mystische Trailer:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YvEQLKe1zos&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/YvEQLKe1zos&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ob es wirklich Spaß, Literatur auf dem Handy zu konsumieren, oder ob auch weiter artig 19,90 Euro für 200 Seiten bedrucktes Papier im Buchhandel meines Vertrauens bezahle, beantworte ich dann bald ganz subjektiv anhand dieses Selbstversuchs hier auf Trendmobi.</p>
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