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	<title>Trendmobi &#187; grafik</title>
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	<description>Mobiles Internet</description>
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		<title>Optimierung mobiler Websites</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 11:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin.Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Applikationen]]></category>
		<category><![CDATA[grafik]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Endgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Websites]]></category>

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		<description><![CDATA[Was auf den ersten Blick trivial erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ernst zu nehmende Herausforderung: die Optimierung von Websites für mobile Endgeräte. Auf der Agenda vieler Webdesigner- und Programmierer ist das Thema noch kaum angekommen. Dabei pfeifen es die Statistiken von den Dächern, dass die mobile Nutzung von Websites und deren Services langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was auf den ersten Blick trivial erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ernst zu nehmende Herausforderung: die Optimierung von Websites für mobile Endgeräte. Auf der Agenda vieler Webdesigner- und Programmierer ist das Thema noch kaum angekommen. Dabei pfeifen es die Statistiken von den Dächern, dass die mobile Nutzung von Websites und deren Services langsam aber sicher den Mainstream erreicht.</p>
<p>Die Ansätze, um Content und Services auf mobilen Endgeräten nutzbar zu machen, lassen sich in drei Bereiche einteilen. Die Anpassung an die speziellen Anforderungen mobiler Nutzung kann serverseitig, im vermittelnden Netzwerk und auf dem Endgerät selbst stattfinden. Bevor man sich jedoch auf Browserweichen und Services zum Komprimieren von Websites stürzt, lohnt es, etwas genauer über die Anforderungen nachzudenken.</p>
<p>Die mobile Nutzung bringt ein ganzes Set spezifischer Anforderungen und Möglichkeiten mit. Auf dem Endgerät hat man es mit einer beschränkten Darstellung, fehlenden Eingabemöglichkeiten, Plugins und Scripten, einem schwachen Prozessor und wenig RAM zu tun. Dafür lassen sich wiederum Standortdaten und Bewegungssensoren nutzen. Nicht zu unterschätzen sind die zumeist langsameren Netzzugänge, die noch deutlich teurer als lokale Anschlüsse sind.</p>
<p>Der größte Teil der Services, die eine automatische Anpassung bieten, arbeitet sich an diesen technischen Voraussetzungen ab. Dienste wie <a href="http://mippin.com/">mippin</a>, <a href="http://mobileleap.net/">mobile leap</a>, <a href="http://mobify.me/">mobify</a> und <a href="http://labs.opera.com/news/2009/03/13/">Operas Turbo</a> arbeiten alle als Proxyserver. Sie verändern die ursprüngliche Site mehr oder weniger stark, indem sie Grafiken komprimieren, nicht unterstützte Inhalte ausblenden, die Breite skalieren und das CSS anpassen. Mobify erlaubt dabei eine individuelle Konfiguration, welche Bestandteile auf die mobile Site sollen.</p>
<p>Einige dieser Funktionen übernehmen auch mobile Browser wie Opera Mini, der Safari des iPhone und der Android Browser. Sie bieten zusätzlich Zoomfunktionen und nutzen die spezifischen Eingabemöglichkeiten wie Touchscreens.</p>
<p>Auch wenn diese automatisierten Verfahren eine gute Funktionalität haben, ist die serverseitige Anpassung nicht zu vernachlässigen. Die Eigenheiten der mobilen Nutzung enden schließlich nicht mit den technischen Besonderheiten. Die inhaltlichen Anforderungen des Nutzers unterscheiden sich ebenfalls stark von der Desktopnutzung. Online sein bedeutet nicht länger die ausschließliche Konzentration auf den Rechner, sondern fügt sich nahtlos in andere Tätigkeiten ein. Das Surfverhalten ist zum Beispiel meist viel klarer auf Suchen oder Senden konkreter Informationen ausgerichtet. Bestimmte Dienste wie etwa location based Services sind von viel größerem Interesse als das Lesen und Bearbeiten längerer Texte. Das mobile Nutzungsverhalten erfordert daher die Auseinandersetzung mit den Fragen: Was für einen Service biete ich an und wie wollen Menschen diesen unterwegs nutzen? Was ist dafür relevant und was nicht?</p>
<p>Serverseitig bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten an. Einige Sites wie <a href="http://m.facebook.com/">m.facebook</a> bieten unter einer Subdomain eine mobile Version an. Zumeist wird diese Lösung durch ein oder mehrere angepasste Stylesheets verwirklicht. Über <a href="http://www.w3.org/TR/css3-mediaqueries/">Media Queries</a> ist eine Abstimmung des Stylesheets an das jeweilige Endgerät möglich, indem das CSS nicht statisch ausgeliefert, sondern je nach Anforderung etwa an die maximale Breite der Site dynamisch angepasst wird. <a href="http://mtld.mobi/domain">dotmobi</a> bietet sogar eine eigene Top Level Domain für mobilen Content.</p>
<p>Wie so oft verbirgt sich hinter scheinbar trivialen Fragen ein ganzer Kosmos. Daher sei zum Abschluss die w3c empfohlen, die sich ziemlich umfassend mit dem <a href="http://www.w3.org/Mobile" target="_blank">Thema</a> befasst hat.</p>
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		<title>Data Visualization Galore: Die Web Trend Map 4.0 aus Tokio</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 17:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena.Dauerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Trends]]></category>
		<category><![CDATA[datenvisualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[grafik]]></category>
		<category><![CDATA[webtrends]]></category>

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		<description><![CDATA[Data Visualization Galore: Die Web Trend Map 4.0 aus Tokio

Der Schweizer Oliver Reichenstein gründete 2005 die Agentur Information Architects, abgekürzt iA, in Tokio. Seit vier Jahren veröffentlichen nun iA &#8211; mit ziemlichem Erfolg – die Web Trend Map, eine etwas andere Version des gigantischen U-Bahnnetzes in Tokio: Die Linien der Millionenmetropole zeigen die Hauptakteure im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Data Visualization Galore: Die Web Trend Map 4.0 aus Tokio</p>
<p><a href="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/05/ia_webtrends_4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-237" title="ia_webtrends_4" src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/05/ia_webtrends_4-400x282.jpg" alt="" width="400" height="282" /></a></p>
<p>Der Schweizer Oliver Reichenstein gründete 2005 die <a href="http://informationarchitects.jp" target="_blank">Agentur Information Architects</a>, abgekürzt iA, in Tokio. Seit vier Jahren veröffentlichen nun iA &#8211; mit ziemlichem Erfolg – die Web Trend Map, eine etwas andere Version des gigantischen U-Bahnnetzes in Tokio: Die Linien der Millionenmetropole zeigen die Hauptakteure im Internet, gemessen an ihrem Traffic und an ihrer Stabilität. Dafür entwickelte Oliver sogar ein kleines Spühr-Tool, das den tatsächlichen Traffic genau verzeichnet hat. trendmobi bat Oliver zum flotten Q&amp;A:</p>
<p style="text-align: left;">Eure Web Trend Map von der Tokioter U-Bahn kommt bereits mit der vierten Ausgabe: Wie hat die Serie eigentlich angefangen?<br />
Metrokarten als Mindmaps oder Trendmaps gibt es schon lange und in vielen Varianten. Auf der Suche nach einer Idee für die Neujahrs-Weihnachtskarte für unsere Kunden bin ich auf ein paar zweckentfremdete Metrokarten gestoßen und dachte: Was passiert wohl, wenn man Tokio als Metapher für das Internet hernimmt? Und das Ding war in einem Nachmittag fertig. Die Karte ist so gut angekommen, dass mir verschiedene Kunden zurück geschrieben haben, ich solle doch eine Onlineversion publizieren. Von da an musste ich nicht mehr viel tun. Die erste Web Trend Map von iA als Weihnachts und Neujahrskarte gedacht von 2006. <img style="vertical-align: baseline;" src="http://www.informationarchitects.jp/wp-content/uploads/2006/12/trendsmall.jpg" alt="" width="435" height="308" /></p>
<p>Was waren die Kriterien für die Map: Wie entscheidet Ihr, wer wichtig und vertreten ist &#8211; und wer nicht?<br />
Hauptkriterien sind Traffictrend und finanzielle Stabilität. Bei der ersten Karte war der Entscheidungsprozess relativ leicht, weil sie nur sehr wenige Stationen hatte – es ist nicht schwierig, die 50 größten zu eruieren. In die letzte Karte von 2009 haben wir zwei Monate Research investiert. Es ist unglaublich schwierig, an verlässliche Zahlen ranzukommen. Vor allem die Amerikaner machen gerne ein Geheimnis aus dem tatsächlichen Traffic, weil man durch die Verschleierung der realen Zahlen den Hype um eine Website anheizen kann. Wir haben ein kleines Online-Tool gebaut, das einen Schnitt der Daten der verschiedenen Trafficzählservices wie Alexa, Comcast oder Google Trends in Echtzeit auswertet. Dadurch kriegt man schon ein recht gutes Bild.<br />
Mit Technologie alleine kommt man aber kaum zu einem befriedigenden Ergebnis. In Zahlen gerechnet ist Microsoft beispielsweise ein echter Godzilla. Dennoch ist das, was wir von Microsoft online zu sehen kriegen selten besonders aufregend. An diesem Punkt spielt freilich auch etwas Subjektivität mit. So hat es ein Service, der es während der letzten Jahre immer wieder in die Technews wie TechCrunch, Techmeme, Engadget und anderen geschafft hat, bessere Chancen ausgewählt zu werden als ein Trafficmagnet, von dem man kaum etwas hört. Das ist vielleicht nicht ganz fair, aber es handelt sich ja um eine Trendmap und nicht um eine naturwissenschaftliche Arbeit. Wenn die Trafficzahlen durchsichtiger wären, wäre unsere Arbeit aber um einiges leichter.</p>
<p><a href="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/05/ia_webtrends_2.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-238" title="ia_webtrends_2" src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/05/ia_webtrends_2-400x256.gif" alt="" width="400" height="256" /></a></p>
<p>Clever, ein eigenes Tool zu bauen! Wenn Ihr die letzten drei Maps seit 2006 mit der neuen von 2009 vergleicht, wo sind da die größten Verschiebungen? Auf den ersten Blick ist zum Beispiel eBay nicht mehr so groß vertreten wie vorher&#8230;<br />
Nun, das Internet hat sich in den letzten drei Jahren enorm gewandelt. Die größte Veränderung ist, dass die Domain als Informationsknotenpunkt, der Hyperlink als Informationsverbindung von der persönlichen Identität und ihrer Vernetzung abgelöst wird. Deshalb tauchen in der Version 4 nun plötzlich Leute auf.<br />
eBay hat meiner Meinung nach enorm viel falsch gemacht und viel deutlicher gelitten als es auf der Map zu sehen ist. Das zeigt sich sowohl am Traffic als auch an der Markenwahrnehmung.</p>
<p>Und was ist Deine vorsichtige Prognose fürs nächste Jahr für die Trendkarte?<br />
Es könnte sein, dass auf der nächsten Map die Leute das Hauptnetz bilden, während die Domains eine Nebenrolle spielen. Wir versuchen im nächsten Monat eine interaktive Version zu lancieren. Die soll uns helfen, die kommende Map nicht mehr mit solch einem gigantischen Researchaufwand zusammenzustellen.</p>
<p><a href="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/05/ia_webtrends_3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-239" title="ia_webtrends_3" src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/05/ia_webtrends_3-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Was sind eigentlich Deine liebsten Datenvisualisierungen im Netz?<br />
Spontan kommen mir zuerst die Flickr-Gruppen <a href="http://www.flickr.com/groups/16135094@N00/pool/" target="_blank">Info Graphics</a> und <a href="http://www.flickr.com/groups/diagrams/pool/" target="_self">Diagram Diaries</a> in den Sinn. Ich beobachte auch regelmäßig den Fotostream von <a href="http://www.flickr.com/photos/densitydesign/" target="_self">densitydesign</a>.</p>
<p>Zu guter Letzt, an welchen Projekten arbeiten iA gerade?<br />
Vor allem an Zeitungen. Wir haben zwei größere Re-Design-Projekte in Europa. Das eine wird im August gelauncht, das andere im Oktober. Wir dürfen aber noch nicht verraten, für wen&#8230;</p>
<p>Herzlichen Dank!<br />
<a href="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/05/ia_webtrends_4.jpg"><br />
</a></p>
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