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	<title>Trendmobi &#187; Interactive Print</title>
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		<title>kooaba will Zeitungen erweitern &#8211; Interview mit Marc Steffen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 15:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc.Luettgemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Applikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Applikation]]></category>
		<category><![CDATA[Interactive Print]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Schweizer Unternehmen kooaba bietet für Verlage ein neues Produkt namens Interactive Print an, mit dem jeder Zeitungstitel leicht mit Inhalten aus dem Web erweitert werden kann. Im Interview mit Trendmobi erzählt Business Development Manager Marc Steffen (31), welche Vorteile Printmedien haben, wo die Verlage besonders neugierig auf Innovationen sind und warum es kooaba-Produkte nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizer Unternehmen kooaba bietet für Verlage ein neues Produkt namens <a href="http://www.kooaba.com/for-businesses/interactive-print/">Interactive Print</a><a></a> an, mit dem jeder Zeitungstitel leicht mit Inhalten aus dem Web erweitert werden kann. Im Interview mit Trendmobi erzählt Business Development Manager <a href="https://www.xing.com/profile/Marc_Steffen3">Marc Steffen (31)</a><a></a>, welche Vorteile Printmedien haben, wo die Verlage besonders neugierig auf Innovationen sind und warum es kooaba-Produkte nur für iPhones und Android-Handys gibt.</p>
<p><em>Trendmobi: Herr Steffen, kooaba erweitert Zeitungen, während in vielen Ländern die Auflagen sinken. Wieso setzt kooaba auf das Medium Zeitung, anstatt sich auf mobile Anwendungen oder die Erweiterung von Werbeplakaten zu konzentrieren?</em></p>
<p>Marc Steffen: Das eine schließt das andere nicht aus. Unserer Meinung nach wird Print nicht aussterben. Es sind nicht die physischen Eigenschaften des Mediums, die überholt sind, sondern sein Business-Modell. Nach wie vor sehen wir in gedruckten Zeitungen und Magazinen große Vorteile. Ein Vorteil ist, dass ein Printtitel einen Anfang, aber auch ein Ende hat. Das ist bei der Informationsüberflut im Internet nicht der Fall. Wir<br />
glauben, dass das Medium Print durch eine direkte Verbindung mit zusätzlichen digitalen und auch aktuelleren, aber immer noch übersichtlichen Informationen aus dem Internet an Attraktivität gewinnen kann. Leser wären sicher auch bereit, für diese neue interaktive Plattform und den zusätzlichen Content zu bezahlen.</p>
<p><em>kooabas neues Produkt Interactive Print kommt zu einer Zeit auf den Markt, in der die Verlage unter Druck sind. Wie schwer ist es dieser Tage, sie für Innovationen und Investitionen zu begeistern?</em></p>
<p>Wir erleben große Offenheit und Begeisterung für Innovationen seitens der Verleger, jedoch eher Zurückhaltung im Bereich der Investitionen. Gerade das ist der Vorteil unserer Lösung. Sie ist gratis. Grundsätzlich ist unser Service für den Endbenutzer bestimmt. Verlage sind unsere Contentpartner, die ihre Printtitel kostenlos über unsere Technologie aufwerten und unzählige Vorteile daraus gewinnen. Von diesem Modell profitieren alle Parteien.</p>
<p><em>In welchen Ländern ist man besonders zugänglich?</em></p>
<p>Besonders zugänglich sind derzeit Verlage aus den USA. Dies hängt mitunter sicher auch mit der hohen Penetration von Smartphones zusammen. Auch aus Europa spüren wir ein starkes Bedürfnis nach neuen Modellen und innovativen Lösungen im Printbereich. Ein spannendes Verhalten konnten wir beobachten: Während Verleger in den USA vor allem daran interessiert sind, Werbung zu interaktivieren, ist man in<br />
Europa eher an zusätzlichem Content zu redaktionellen Inhalten interessiert. Wir wollen aber bewusst beides ermöglichen und dem Leser damit den größten Nutzen bringen.</p>
<p><em>Strebt kooaba mit den Verlagen Lösungen für einzelne Titel oder für einen Großteil ihres Portfolios an?</em></p>
<p>Für uns macht es technisch keinen Unterschied, ob wir einen Titel oder das gesamte Portfolio eines Verlags über unsere Lösung verlinken. Unser Ziel ist es, langfristig alle gedruckten Erzeugnisse zu interaktivieren. Seien es Magazine, Zeitungen, aber auch Kataloge, Prospekte oder Bedienungsanleitungen.</p>
<p><em>Sind Umstellungen in der Produktion von Zeitungen oder ein spezielles Layout nötig, um Interactive Print anbieten zu können?</em></p>
<p>Damit Leser jede einzelne Seite über ein Foto Freunden weiter empfehlen oder digital in der kooaba Library archivieren können, sind keinerlei Umstellungen in der Produktion nötig. Das Einzige, was wir vom Verlag benötigen, um ein Magazin oder eine Zeitung zu interaktivieren, ist deren Zustimmung. Optional können die<br />
Resultatseiten mit weiteren Links zu Videos, zusätzlichen Bildern oder Werbeangeboten erweitert werden. Hierzu bieten wir gratis ein eigens dafür entwickeltes Content Management System an, auf das die Verlage ebenfalls Zugriff erhalten können.</p>
<p><em>Und wie will kooaba dann Geld verdienen?</em></p>
<p>Da stimmen wir in der Philosophie mit Google überein. Unser Grundsatz lautet: &#8220;Focus on the user and all else will follow&#8221;.</p>
<p><em>Bietet sich Interactive Print eher für Magazine oder für Tageszeitungen an?</em></p>
<p>Wir sehen in beiden Bereichen gleich großes Potenzial. Gerade die Möglichkeit, einen interessanten Artikel einfach mit seinem Smartphone zu fotografieren, um ihn einem Freund weiterzuempfehlen oder in einer Art Merkliste in der persönlichen kooaba Collection abzulegen, spricht beide Zielgruppen an. Zwei Nachteile<br />
von gedruckten Magazinen oder Zeitungen sind die Aktualität der Daten und die fehlende Interaktivität, die wir vom Internet kennen. Mit Interactive Print können genau diese beiden Schwachpunkte behoben werden.</p>
<p><em>Sie setzen auf das iPhone und auf Android. Warum und wann werden kooaba-Produkte für Symbian-Handys erhältlich sein?</em></p>
<p>Mit iTunes und dem Android Market stehen uns mächtige und viel genutzte Distributionsplattformen für unsere Anwendung zur Verfügung. Auch sehen wir in den Benutzern von iPhone und Android Smartphones derzeit die affinste Zielgruppe. Zudem werden für diese Geräte meistens Datenpakete angeboten. Ohne Datenpakete wäre beispielsweise der Abruf eines Videos auf einem Mobiltelefon unglaublich teuer und würde zu einer Negativerfahrung beim Leser führen. Natürlich vernachlässigen wir die anderen Betriebssysteme nicht und werden &#8211; sobald die Rahmenbedinungen stimmen &#8211; unsere Applikation auch für diese anbieten.</p>
<p><em>Und wann ist es so weit? Wann kommt die erste Zeitung auf den Markt, die mit Interactive Print erweitert ist?</em></p>
<p>Wir wollen mit mehreren Titeln gleichzeitig auftreten. Wann das sein wird, ist noch<br />
geheim.</p>
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