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	<title>Trendmobi &#187; japan</title>
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		<title>Afrikas Image, die Chancen und der &#8220;Ninja Gap&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 12:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel.Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[japan]]></category>
		<category><![CDATA[Negativurteil]]></category>
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		<description><![CDATA[Die meisten von uns haben ihr Bild von Afrika aus den Medien. Diese Meme-Map verdeutlicht, welche Begriffe wir deshalb mit Afrika verbinden:

(von: Meme Huffer)
Das Problem daran ist das festgefahrene Bild in unseren Köpfen. Eine Vorstellung, die Investoren und so manchen Touristen von Afrika fernhält. Dabei könnte dieses Bild auch ein anderes sein, so wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten von uns haben ihr Bild von Afrika aus den Medien. Diese <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meme">Meme</a>-Map verdeutlicht, welche Begriffe wir deshalb mit Afrika verbinden:</p>
<div class="captionfull"><img src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/01/meme.jpg" alt="" width="400" height="300" /></div>
<p>(von: <a href="http://memehuffer.typepad.com/">Meme Huffer</a>)</p>
<p>Das Problem daran ist das festgefahrene Bild in unseren Köpfen. Eine Vorstellung, die Investoren und so manchen Touristen von Afrika fernhält. Dabei könnte dieses Bild auch ein anderes sein, so wie es von vielen afrikanischen Bloggern, sozialen Unternehmern und Aktivisten wahrgenommen wird:</p>
<div class="captionfull"><img src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/01/africa.jpg" alt="" width="400" height="300" /></div>
<p>Beide Eindrücke von Afrika haben ihre Berechtigung. Doch die wenigen Meldungen die von dem riesigen Kontinent bis zu uns dringen, entsprechen eher den Botschaften im ersten Bild. David Weinberger, Co-Autor des <a href="http://cluetrain.com/">Cluetrain Manifests</a>, untersuchte diese sonderbare Berichterstattung am Beispiel Japan vs. Nigeria. Er stellt fest, dass eine amerikanische Zeitung etwa zehnmal mehr über Japan berichtet als über Nigeria, zwei Länder mit ähnlicher Einwohnerzahl.Weinberger nennt das den „Ninja Gap“: Japan hat Ninjas, Nigeria nicht. Was das mit medialer Wahrnehmung zu tun hat? Weinberger erklärt es so:</p>
<p>&#8220;Wir interessieren uns mehr für Japan als für Nigeria, weil Japan die „coolere“ Kultur besitzt. Wir  kennen diese Kultur, weil einige westliche Autoren Bestseller über Ninjas geschrieben haben und weil Hollywood mit Ninja-Filme nachlegte. Ohne Zweifel besitzt auch Nigeria etwas so kulturell Spannendes wie Ninjas. Gäbe es Blockbuster über nigerianische Ninjas, so würden wir uns eben für Nigeria interessieren.&#8221;</p>
<p>Der Kontext, in dem wir Nigeria sehen, hat also wenig mit der Coolness einer geheimen Kampftruppe zu tun. Was wir von Nigeria eher kennen, sind dümmliche Spammails, in denen angeblich geschasste Regierungsmitglieder Geld von uns wollen und Millionengewinne versprechen (der englische Begriff dafür lautet übrigens „Backward 419“, s. erstes Bild oben). Da diese Erfahrung unsere einzige Wahrnehmung von Nigeria ist, fällt unser Gehirn ein pauschales Negativurteil.<br />
Nun, die afrikanischen Probleme – korrupte Politiker, Armut, Kriege, schwache Infrastruktur etc. – sind real. Aber sie bieten auch eine Chance, wie Blogger und IT-Experte <a href="http://whiteafrican.com/">Erik Hersman</a> feststellt:</p>
<p>&#8220;Diejenigen Entwickler, die Lösungen anbieten, die Software schreiben und Hardware hacken, tun dies unter den schwierigsten nur denkbaren Verhältnissen. Jede Kultur verändert den Gebrauch oder das Gerät selbst – so, wie es die lokalen Umstände eben erfordern. Das gilt insbesondere für Afrika und diese Evolution findet gerade direkt vor unseren Augen statt.&#8221;</p>
<p>Und so kommt Hersman zu einem pragmatisch, positiven Slogan, der in der afrikanischen Bloggerszene längst die Runde gemacht hat:</p>
<div class="captionfull"><img src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/01/it-works.jpg" alt="" width="400" height="300" /></div>
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		<title>Die soziale Praxis des Handygebrauchs</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 15:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena.Dauerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Asia]]></category>
		<category><![CDATA[japan]]></category>
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		<description><![CDATA[Mimi Itos Stimme gleicht eher einem Krächzen am IP-Telefon. Gerade hat sie auf dem Telekom Trendforum während der diesjährigen CeBit gesprochen.

Tja, Pech mit der Telefonleitung – ironischerweise ist gerade dieses Medium Teil ihrer Forschungsarbeit. Für die renommierte MacArthur-Stiftung untersucht sie das Handyverhalten sowie die „new media practices“ amerikanischer Kids. Zuvor hatte sie sich mit Teenagern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.itofisher.com/mito/">Mimi Itos</a> Stimme gleicht eher einem Krächzen am IP-Telefon. Gerade hat sie auf dem <a href="http://www.telekom-trendforum.de/trendforum/">Telekom Trendforum</a> während der diesjährigen CeBit gesprochen.</p>
<p><a href="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/04/mimi_ito_foto_speaker_fulljpg.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-225" title="mimi_ito_foto_speaker_fulljpg" src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2009/04/mimi_ito_foto_speaker_fulljpg.jpeg" alt="" width="334" height="238" /></a></p>
<p>Tja, Pech mit der Telefonleitung – ironischerweise ist gerade dieses Medium Teil ihrer Forschungsarbeit. Für die renommierte MacArthur-Stiftung untersucht sie das Handyverhalten sowie die „new media practices“ amerikanischer Kids. Zuvor hatte sie sich mit Teenagern in Japan und ihren mobilen Gadgets beschäftigt und dokumentierte ihre Ergebnisse zusammen mit Daisuke Okabe und Misa Matsuda in dem <a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0262090392/chanponorg?creative=327641&amp;camp=14573&amp;adid=08VPCTJD72XK8SBWYEN6&amp;link_code=as1">Buch „Personal, Portable, Pedestrian: Mobile Phones in Japanese Life“</a>. Bei diesem Projekt ging es um die soziologischen und technologischen Auswirkungen des Handys. Und da Mobiltelefone mit Emailadresse, Netzzugang und eigener Kamera seit Ende der 90er in Japan gang und gäbe sind, taugt das Land als ideale Feldstudie. Heute macht die Stanford-Graduierte das in den USA.</p>
<p>„Im Vergleich zu den Amerikanern sind die Jugendlichen in Japan viel abhängiger von ihren Handys – bei den meisten bildet es die Hauptschnittstelle zum Internet. In Amerika dagegen haben sie erst kürzlich mit dem simsen angefangen“, erzählt Ito. Zudem ist auch kein Wunder, meint sie, dass Japan ein Inkubator für neue Mobiltrends ist: Die urbane Dichte in den Städten, der kulturelle Anreiz eines mobilen Gadgets und natürlich die historische Entwicklung der mobilen Kommunikation sind alle Faktoren dafür.</p>
<p>In der Mobilgeschichte geht deshalb die Entwicklung in Japan um 15 Jahre zurück, als weibliche Teenager anfingen, den Pager zur sozialen Kommunikation zu nutzen. Mimi erklärt: „Sie haben sich dieses Businessgerät einfach zum simsen zu eigen gemacht. Die Industrie hat das beobachtet und Gadgets speziell für den sozialen Gebrauch unter Teenies designt. Die Teenager, die in den frühen 90ern die Pager nutzten, haben sich dann ab Mitte der 90er auf das Simsen mit Handys verlagert. Ab etwa dem Jahr 2000 gingen sie zum mobilen Web über. Wenn man sich diese Entwicklung anschaut, wird klarer, warum das mobile Internet in Japan so gut bei seiner Einführung aufgenommen wurde.“</p>
<p>In den letzten fünf Jahren beobachtete Ito, wie das Tauschen von Filmen und Bildern über das Handy bei den japanischen Kids zum Allgemeingut wurde. „Wie bei den meisten Technologien dauert es eben eine gewisse Zeit, bis aus der technischen Möglichkeit etwas zu tun, übliche soziale Praxis wird“, sagt sie.</p>
<p>Was können wir Europäer denn nun von dem japanischen Technikvorsprung lernen? „Das mobile Gadget hat seine eigenen Qualitäten und ist nicht nur Mittel zum Zweck, um ins Netz zu gelangen: Es ist privat und intim. Und im Vergleich zu einem Laptop verschafft es viel mehr Privatsphäre, da das Display nicht allen zugänglich ist. Ganz abgesehen davon muss man es nicht immer erst aufklappen und hochfahren.“</p>
<p>Noch ein interessantes <a href="http://www.itofisher.com/mito/publications/media_literacy.html">Essay zum Mediengebrauch der heutigen Kids</a> auf Mimi Itos Seite.</p>
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		<title>Das Handy als Publishing-Kanal der Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 13:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc.Luettgemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Besher]]></category>
		<category><![CDATA[Handybücher]]></category>
		<category><![CDATA[japan]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterwegs zur Unterhaltung oder zu Hause zum Abschalten – vielen Menschen geht nichts über ein gutes Buch. Dieses Medium durchlebt die digitale Revolution in Deutschland dank Buchpreisbindung und treuer Anhängerschaft mit deutlich weniger Druck als einige Konkurrenten aus der Unterhaltungsindustrie. Dem Willen einiger Pioniere nach ist damit bald Schluss – denn sie schicken sich an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterwegs zur Unterhaltung oder zu Hause zum Abschalten – vielen Menschen geht nichts über ein gutes Buch. Dieses Medium durchlebt die digitale Revolution in Deutschland dank Buchpreisbindung und treuer Anhängerschaft mit deutlich weniger Druck als einige Konkurrenten aus der Unterhaltungsindustrie. Dem Willen einiger Pioniere nach ist damit bald Schluss – denn sie schicken sich an, das Handy als Kanal für den Vertrieb von Literatur zu nutzen. Dafür bereiten sie ihre Publikationen speziell für den mobilen Gebrauch auf einem kleinen Screen an.</p>
<p>In Japan sind „mobile novels“ bereits seit einigen Jahren Teil der Jugendkultur. Dabei handelt es sich um Bücher, die von den Autoren auf dem Handy geschrieben und von den Lesern auf dem Telefon gelesen werden. Diese Form der Literatur hat eine eigene Sprache gefunden, die sich von der gedruckter Bücher unterscheidet. Das <a href="http://online.wsj.com/article/SB119074882854738970.html?mod=telecommunications_primary_hs">Wall Street Journal</a> berichtete bereits über dieses Genre und seinen speziellen Stil:<br />
„That means lots of dialogue and really short paragraphs that fit nicely on a small screen. Huge empty spaces between sentences can convey that the characters are deep in thought.<br />
In &#8220;To Love You Again,&#8221; Shuhei, a high-school boy ushers his childhood sweetheart, Kaori, into an empty science room for a moment of privacy before class when someone locks the door. The following scene goes like this:</p>
<p>Kin Kon Kan Kon (sound of school bell ringing)<br />
(space)<br />
The school bell rang<br />
(space)<br />
&#8220;Sigh. We&#8217;re missing class&#8221;<br />
(space)<br />
She said with an annoyed expression.“</p>
<p>Auch das <a href="http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=63">Gutenberg-Projekt</a> hat einige Werke aus seinem umfangreichen Angebot als Handy-Anwendung veröffentlicht. Das Spektrum reicht dabei von Klassikern wie Arthur Schnitzlers „Die Traumnovelle“ über Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“ bis zu verschiedenen Werken von Guy de Maupassant. Zum Ausprobieren steht „Die Verwandlung“ von Franz Kafka kostenlos zum Download bereit. Produziert wurden die Handy-Bücher von der cosmoblonde GmbH. Das Unternehmen hat <a href="http://www.handybuecher.de/">Handybücher</a> als eigenständigen Geschäftszweig entwickelt und sieht die Anwendungsmöglichkeiten „vielfältig: von der kostenlosen Leseprobe als Marketing-Tool über eigenständige Publikationen und Fachveröffentlichungen“. Gedacht sei „das Handybuch […] für Verlage […], die dem klassischen Vertriebsweg im Print sowie der Sparte Electronic Publishing einen weiteren Vertriebskanal hinzufügen möchten“. cosmoblonde nutzt Java-Anwendungen für die Literatur auf dem Handy. Die Schriftgröße ist dabei individuell einstellbar, Bookmarks erleichtern die Navigation.</p>
<p>Seien es nun „mobile novels“ oder literarische Klassier wie Kafkas Verwandlung &#8211; letztlich entscheidet nur eine Frage darüber, ob sich solche Applikationen als Vertriebskanal für Literatur durchsetzen können. Es geht schlicht darum, wie komfortabel das Lesen von langen Texten auf dem Mobiltelefon ist.<br />
Dieser Problematik werde ich mich in dieser Woche nähern, indem ich das neue Buch von des amerikanischen Science-Fiction-Autors Alexander Besher mit dem Titel <a href="http://winksite.mobi/xhtml/ms_consent.cfm?susid=25133">„The Manga Man“ </a>über das Handy lesen werde. Dieses Werk ist bis dato nur auf einer mobilen Website veröffentlicht – Besher setzt also voll auf diesen neuen Distributionskanal. Anbei der mystische Trailer:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YvEQLKe1zos&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/YvEQLKe1zos&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ob es wirklich Spaß, Literatur auf dem Handy zu konsumieren, oder ob auch weiter artig 19,90 Euro für 200 Seiten bedrucktes Papier im Buchhandel meines Vertrauens bezahle, beantworte ich dann bald ganz subjektiv anhand dieses Selbstversuchs hier auf Trendmobi.</p>
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		<title>„Yamaha x au design project“ by KDDI: Musizieren auf dem Handy</title>
		<link>http://trendmobi.de/index.php/2008/12/%e2%80%9eyamaha-x-au-design-project%e2%80%9c-by-kddi-musizieren-auf-dem-handy/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 14:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena.Dauerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[japan]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[
© Yamaha Product Design Laboratory
Eigentlich designt Marianne Bailey ultramoderne Musikinstrumente für Yamaha. Doch dieses Jahr hat die Britin in Yamahas Product Design Laboratory im idyllischen japanischen Küstenstädtchen Hamamatsu an ganz anderen Sachen gebastelt: Für das gemeinsame Projekt „Yamaha x au design project“ des japanischen Mobilfunkproviders KDDI hat sie vier von sechs verschiedenen Handyprototypen entworfen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="captionfull"><img src="http://trendmobi.de/wp-content/uploads/2008/12/sticks_in_the_air.jpg" alt="" width="400" height="300" /></div>
<p>© Yamaha Product Design Laboratory</p>
<p>Eigentlich designt Marianne Bailey ultramoderne Musikinstrumente für Yamaha. Doch dieses Jahr hat die Britin in Yamahas Product Design Laboratory im idyllischen japanischen Küstenstädtchen Hamamatsu an ganz anderen Sachen gebastelt: Für das gemeinsame Projekt „Yamaha x au design project“ des japanischen Mobilfunkproviders KDDI hat sie vier von sechs verschiedenen Handyprototypen entworfen, die gleichzeitig als Musikinstrumente zu benutzen sind – und auch funktionieren! Ihre Idee war es zum Beispiel, ein Handy in der Mitte vertikal durchzuteilen und die beiden Steckmodule als Drumsticks zu verwenden. Spielen kann man mit den „Sticks In The Air“ dann mittels eines eingebauten Bewegungssensors. „Lufttrommeln“ als Pendant zur Luftgitarre, sozusagen. Sehr clever ist auch ihr Design der „Box To Play“: Ein Handy kann aufgefaltet und zu einer quadratischen Musikbox zusammengesteckt werden. Die fertige Mobiltelefon-Box ist Sampler, MP3-Player mit Lautsprecher und eingebauter Kamera in einem.</p>
<p>Beim Projekt ging es darum, „Mobiltechnologie mit taktilen Nutzerschnittstellen von Instrumenten zu verbinden“, erklärt Marianne, während sie die dazugehörige Ausstellung im KDDI Lab im hippen Harajuku Viertel in Tokio aufbaut. „Ich wollte passive Musikhörer zum aktiven Spielen auf den Handys ermuntern. Taktilität, Ausdruckstiefe, instinktive Handlungen und direktes Feedback sind alles Eigenschaften von Instrumenten, die ich auf Mobilfunkgeräte übertragen wollte. Dank der Netzwerkkapazität, der Mobilität und den Vorteilen der digitalen Datenkapazität können Leute damit überall und jederzeit spielen und kommunizieren“, sagt sie weiter.</p>
<p>Extravagant hat sie das auch bei ihrem Konzept für „Band In My Pocket“ umgesetzt. Das Mobiltelefon hat mehrere auswechselbare Miniaturaufsätze, mit denen man jeweils Trompete, Harmonika, Bass, Posaune oder Synthesizer spielen kann. Dazu muss man nur in die obere Öffnung des Handys „hineinsingen“, und die Technik innen wandelt den Ton der Stimme in den Klang eines Instrumentes um. Ganz schön ausgefeilt! Bleibt nur zu hoffen, dass einer dieser funktionierenden Prototypen auch für den japanischen Markt produziert wird.</p>
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<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Links:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><a href="http://www.global.yamaha.com/design/">Yamahas Product Design Laboratory</a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><a href="http://www.global.yamaha.com/">Yamaha</a></span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><a href="http://mariannebailey.com">Marianne Bailey </a></span></p>
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<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><a href="http://www.au.kddi.com/au_design_project/models/2008/index.html">Yamaha x au design project</a></span></p>
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