<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Trendmobi &#187; location based services</title>
	<atom:link href="http://trendmobi.de/index.php/tag/location-based-services/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://trendmobi.de</link>
	<description>Mobiles Internet</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Feb 2010 13:28:26 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Livin&#8217; la vida Aloqa &#8211; Interview mit Johannes Martens</title>
		<link>http://trendmobi.de/index.php/2009/12/livin-la-vida-aloqa-interview-mit-johannes-martens/</link>
		<comments>http://trendmobi.de/index.php/2009/12/livin-la-vida-aloqa-interview-mit-johannes-martens/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 14:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc.Luettgemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Applikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Aloqua]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[location based services]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Software]]></category>
		<category><![CDATA[proaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Pull-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Push-Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trendmobi.de/?p=679</guid>
		<description><![CDATA[Johannes Martens ist Geschäftsführer von Aloqa. Das Unternehmen hat eine mobile Software entwickelt, die den Nutzer proaktiv auf Freunde, Restaurants und Events in der Umgebung aufmerksam macht. Wie das funktioniert, zeigt dieses Video:

Im Interview mit Trendmobi erklärt er, wieso das Internet auf dem Handy mehr Push- als Pull-Medium sein sollte, warum die Firma in Palo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.xing.com/profile/Johannes_Martens">Johannes Martens</a><a></a> ist Geschäftsführer von <a href="http://www.aloqa.com/">Aloqa</a><a></a>. Das Unternehmen hat eine mobile Software entwickelt, die den Nutzer proaktiv auf Freunde, Restaurants und Events in der Umgebung aufmerksam macht. Wie das funktioniert, zeigt dieses Video:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xSdNPgwnFRQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/xSdNPgwnFRQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Im Interview mit Trendmobi erklärt er, wieso das Internet auf dem Handy mehr Push- als Pull-Medium sein sollte, warum die Firma in Palo Alto ein Büro besitzt und womit das junge Start-up schon heute Geld verdient.</p>
<p><em>Herr Martens, warum soll ich mir Aloqa überhaupt auf meinem Handy installieren?<br />
</em><br />
Durch Aloqa weiß der Nutzer immer, was um ihn herum passiert. Er sieht, welche seiner Facebook-Freunde in der Nähe sind, welche Events stattfinden oder welche Restaurants es gibt. Der Unterschied zum üblichen Gebrauch des Internets auf dem Handy ist, dass Aloqa proaktiv Hinweise gibt, statt darauf zu warten, dass der Nutzer eine Information sucht. Normalerweise ruft man eine Seite auf, gibt einen Suchbegriff ein und wartet auf Antwort. Dabei muss einem schon klar sein, was man konkret sucht. Wir drehen dieses Prinzip um. Der Nutzer konfiguriert nur noch Kanäle und legt dadurch fest, wofür er sich interessiert. Aloqa meldet sich dann immer, wenn etwas Interessantes in der Nähe passiert.</p>
<p><em>Mobiles Internet sollte also mehr Push- als Pull-Medium sein?<br />
</em><br />
Ganz genau. Man soll informiert werden, statt sich zu informieren. Die Pull-Nutzung widerspricht dem Wesen des Mobiltelefons, wo man bei einem Anruf oder einer SMS auch eine Nachricht bekommt. Der Push-Ansatz hat den Vorteil, dass die Informationen auf den Nutzer warten.</p>
<p><em>Was ist die Datenbasis, auf der das Programm Empfehlungen anbietet?<br />
</em><br />
Wir sind der Meinung, nicht jeglichen Content selbst produzieren zu können. Daher setzen wir auf einen offenen Ansatz und arbeiten mit verschiedenen Anbietern und Publishern zusammen. Ein Beispiel ist &#8220;Call a Bike&#8221;. Viele Leute suchen diese Leihfahrräder. Sie sind aber über Suchmaschinen oder Google Maps nicht zu finden – mit Aloqa schon. Ein anderes Beispiel für einen Partner ist GreatDad.com aus den USA, wo Väter sich Inspirationen für Aktivitäten mit ihren Kindern in der Nähe ihres Standortes holen können.</p>
<p><em>Stichwort Location Based Advertising – wie steht Ihr zu Werbung in Aloqa?<br />
</em><br />
Bei uns soll der Nutzer immer einen Mehrwert haben. Klassische Banner-Ads kommen daher für uns nicht in Frage, obwohl es momentan viele Anfragen in der Richtung gibt. Couponing hingegen können wir uns gut vorstellen, zum Beispiel im Restaurant Channel. In diesem Fall würde ein Restaurant besonders hervorgehoben werden, wenn es dort einen Gutschein gibt. Das ist eine Form von Advertising, die wir spannend finden. Meist sind die Publisher aber vor allem daran interessiert, Kunden und Zugriffe auf ihre mobilen Webseiten zu bekommen.</p>
<p> <em>Aloqa ist zuerst auf Android-Handys erschienen. Wieso?</em>Das ist vor allem eine technische Entscheidung gewesen. Wir setzen auch nicht ausschließlich auf Android. Mittlerweile gibt es Aloqa auch für BlackBerry und das iPhone. Natürlich ist es das Ziel, auf allen Mobiltelefonen laufen zu können.</p>
<p><em>Wie kam es überhaupt zur Gründung des Unternehmens?<br />
</em><br />
Aloqa ist eine Ausgründung aus der Uni München. Ich habe dort während meiner Promotion über ortsbezogene Dienste meinen Mitgründer Georg Treu kennengelernt, der im gleichen Bereich geforscht hat. Wir haben uns gefragt, warum Location Based Services nie so richtig abgehoben haben. Neben teuren Datentarifen und dem Mangel an leistungsfähigen Endgeräten in der Vergangenheit haben wir vor allem das Problem der falschen Nutzerinteraktion (Pull-basierte Dienste) identifiziert und die Idee zu Aloqa entwickelt.</p>
<p><em>Mittlerweile gibt es auch einen zweiten Standort in Palo Alto. Wie ist die Arbeitsteilung zwischen den Büros?</em>In München haben wir zwölf Mitarbeiter. Dort arbeiten wir vor allem an der Entwicklung von Aloqa. In Deutschland ist es aber immer noch relativ schwierig, als junges Start-up eine neuartige Technologie zu etablieren oder Partner zu finden. Hier heißt es immer: macht bitte noch einen Versuch und noch einen, dann sehen wir weiter. In den USA hingegen sind selbst große Unternehmen sehr aufgeschlossen. Man probiert es einfach und entschuldigt sich später, wenn es nicht geklappt hat. Deshalb sind wir mit vier Mitarbeitern in Palo Alto, um im Silicon Valley weitere Kooperationspartner zu finden. </p>
<p><em>Zwei Standorte, 16 Mitarbeiter – das hört sich teuer an. Ab wann wollt ihr so viel Geld verdienen, dass Ihr kostendeckend arbeiten</em> <em>könnt?<br />
</em><br />
Wir verdienen bereits Geld, weil sich unsere Plattform nicht nur für Mobiltelefone, sondern auch für Navigationsgeräte eignet. Mit Aloqa verdienen wir auch Geld, wenn Nutzer zum Beispiel über Aloqa einen Tisch in einem Restaurant reservieren oder Konzerttickets kaufen. Dafür bekommen wir eine Gebühr. Hier haben wir also schon erste Einnahmen – allerdings noch nicht in dem Volumen, dass es die Firma finanzieren könnte. Gemeinsam mit unseren Publishern und Partnern setzen wir gerade einige innovative Geschäftsmodelle um.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trendmobi.de/index.php/2009/12/livin-la-vida-aloqa-interview-mit-johannes-martens/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
